Spanier lassen Schweden laufen, aber die Jury bleibt hart
Punktabzug für Schweden der Ericsson3, doch über das führende Schwesterschiff Ericsson4 wird noch verhandelt.
Einen Punkt weniger auf dem Konto und doch glück gehabt hat die Crew der „Ericsson3". Ein Protest der spanischen „TelefonicaBlue" gegen die Schweden wurde zwar zurück gezogen, aber die internationale Jury hatte nach der Auswertung der GPS Daten herausgefunden, dass die „Ericsson3" in einem von der Rennleitung gesperrtes Gebiet während der dritten Etappe gesegelt war. Unbeabsichtigt, wie die Schweden in der Verhandlung beteuerten, und ohne Vorteil für die Platzierung. Trotzdem nun ein Punkt weniger für die „Ericsson3".
Weiterhin offen ist der Ausgang des Vermessungsprotestes gegen die führende „Ericsson4". Bauliche Veränderungen an der Bugsektion wurden nicht der Jury gemeldet.
Die verbliebenen sieben Teams bereiten sich nun auf das Inport-Race am Samstag in Singapur vor. Das nach finanziellen Schwierigkeiten vom Rennen zurück getretene russische Team ist bereits mit ihrem Schiff auf dem Weg nach Afrika.
Aktueller Punktestand
1. Ericsson 4 (SWE), Torben Grael/BRA, 35 points
2. Telefónica Blue (ESP), Bouwe Bekking/NED, 30.5 points
3. PUMA (USA), Ken Read/USA, 27.5 points
4. Ericsson 3 (SWE), Anders Lewander/SWE, 22.5 points
5. Green Dragon (IRL/CHN), Ian Walker/GBR, 20.5 points
6. Telefonica Black (ESP), F. Echavarri/ESP, 19.5 points
7. Team Russia (RUS), Andreas Hanakamp/AUT, 10.5 points
8. Delta Lloyd (IRL), Roberto Bermudez/ESP, 9 points
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